Ein Plädoyer für Toleranz und Vielfalt ohne moralischen Zeigefinger - dafür mit bunten Bildern und skurrilen Figuren im märchenhaften Spannungsfeld aus 'Pummelstadt' und 'Dünnhausen'
Dik Trom, Trommelbauch, lebt in Pummelstadt, einem Ort, wo alle Menschen dick und glücklich sind, gern und viel essen und vor allem oft lachen. Natürlich ist auch Dik recht rundlich und mit seiner Figur sehr zufrieden, hilft ihm doch sein Trommelbauch, jedes Jahr den Pummelstädter Sportwettkampf zu gewinnen. Denn niemand kann besser als er vom Drei-MeterTurm springen und dabei fast das ganze Wasser aus dem Schwimmbecken spritzen.
Eines Tages bekommen seine Eltern das Angebot, statt ihres Hotdog-Stands ein richtiges Restaurant in Dünnhafen zu eröffnen. Doch die Familie Trom weiß nicht, dass Dünnhafen das genaue Gegenteil von Pummelstadt ist. Dort sind die Menschen nur damit beschäftigt, auf ihr Gewicht zu achten, fettarm und kalorienbewusst zu essen und ununterbrochen Sport zu treiben. Dicke wie die Troms sind für die Dünnhafener ein Skandal!
Plötzlich wird Dik, der zu Hause immer so beliebt war, von den anderen gehänselt und hat zum ersten Mal ein Problem mit seiner Figur. Doch dann freundet er sich mit Lieve, dem hübschesten Mädchen der Klasse, an und teilt mit ihr ein Geheimnis...
"In seiner Heimat ist der Name Dik Trom (nahezu) jedermann bekannt, gehört er doch zum Kanon der höchst beliebten einheimischen Kinderliteratur: Cornelis Johannes Kieviet (1958-1931) erfand den dicken Jungen im Jahr 1891 und lotste ihn durch sechs Romane, die mehrfach verfilmt wurden; inzwischen gibt es sogar ein populäres “Dik Trom”-Musical. Arne Toonens kunterbunte Geschichte hat sich freilich nur Diks Namen sowie einige seiner grundlegenden Wesenszüge ausgeliehen, um eine gänzlich eigene, von der Buchvorlage unabhängige Fantasie auszuspinnen.
Und in der geht es in der Tat „fett“ zur Sache. „Trommelbauch“ ist eine betont fröhliche Komödie in CinemaScope, erzählt mit einem aufwändigen Musik-Score, prächtig und detailfreudig ausgestattet – angereichert mit unbekümmertem Slapstick wie aus der Frühzeit des Kinos, grell, überzeichnet, lustvoll, ja auch durchaus platt, etwa in der „Arschbomben-Ouvertüre“ [...]
Wenn die ausgelassene Geschichte im Lauf der Ereignisse immer deutlicher zur süffigen Satire auf den Wellness-, Fitness- und Schönheitswahn in einem überschaubaren Kleinstadt-Ambiente heranwächst, dann bleibt das Ganze dabei zuallererst doch ein „Kinderfilm“, der sich also vor allem an Kinder richtet – wobei der Film zugleich nie kategorisch den (vermeintlichen) Normen des Genres genügt, sondern immer wieder so richtig über die Stränge schlägt. " (Horst Peter Koll, auf: filmdienst.de)
Dik Trom, Trommelbauch, lebt in Pummelstadt, einem Ort, wo alle Menschen dick und glücklich sind, gern und viel essen und vor allem oft lachen. Natürlich ist auch Dik recht rundlich und mit seiner Figur sehr zufrieden, hilft ihm doch sein Trommelbauch, jedes Jahr den Pummelstädter Sportwettkampf zu gewinnen. Denn niemand kann besser als er vom Drei-MeterTurm springen und dabei fast das ganze Wasser aus dem Schwimmbecken spritzen.
Eines Tages bekommen seine Eltern das Angebot, statt ihres Hotdog-Stands ein richtiges Restaurant in Dünnhafen zu eröffnen. Doch die Familie Trom weiß nicht, dass Dünnhafen das genaue Gegenteil von Pummelstadt ist. Dort sind die Menschen nur damit beschäftigt, auf ihr Gewicht zu achten, fettarm und kalorienbewusst zu essen und ununterbrochen Sport zu treiben. Dicke wie die Troms sind für die Dünnhafener ein Skandal!
Plötzlich wird Dik, der zu Hause immer so beliebt war, von den anderen gehänselt und hat zum ersten Mal ein Problem mit seiner Figur. Doch dann freundet er sich mit Lieve, dem hübschesten Mädchen der Klasse, an und teilt mit ihr ein Geheimnis...
"In seiner Heimat ist der Name Dik Trom (nahezu) jedermann bekannt, gehört er doch zum Kanon der höchst beliebten einheimischen Kinderliteratur: Cornelis Johannes Kieviet (1958-1931) erfand den dicken Jungen im Jahr 1891 und lotste ihn durch sechs Romane, die mehrfach verfilmt wurden; inzwischen gibt es sogar ein populäres “Dik Trom”-Musical. Arne Toonens kunterbunte Geschichte hat sich freilich nur Diks Namen sowie einige seiner grundlegenden Wesenszüge ausgeliehen, um eine gänzlich eigene, von der Buchvorlage unabhängige Fantasie auszuspinnen.
Und in der geht es in der Tat „fett“ zur Sache. „Trommelbauch“ ist eine betont fröhliche Komödie in CinemaScope, erzählt mit einem aufwändigen Musik-Score, prächtig und detailfreudig ausgestattet – angereichert mit unbekümmertem Slapstick wie aus der Frühzeit des Kinos, grell, überzeichnet, lustvoll, ja auch durchaus platt, etwa in der „Arschbomben-Ouvertüre“ [...]
Wenn die ausgelassene Geschichte im Lauf der Ereignisse immer deutlicher zur süffigen Satire auf den Wellness-, Fitness- und Schönheitswahn in einem überschaubaren Kleinstadt-Ambiente heranwächst, dann bleibt das Ganze dabei zuallererst doch ein „Kinderfilm“, der sich also vor allem an Kinder richtet – wobei der Film zugleich nie kategorisch den (vermeintlichen) Normen des Genres genügt, sondern immer wieder so richtig über die Stränge schlägt. " (Horst Peter Koll, auf: filmdienst.de)